Oktober 1, 2013

Planspiel: “Energie und Frieden” – Energieversorgung des Kosovo

Tagungshaus-Wendlandhof-Lomizil__i6555Am Wochenende reiste das Team der Stiftung Friedensbildung und des EN-PAZ e.V.s mit Unterstützung von planpolitik  und CRISP ins Wendland, um im Lomizil ein neues Planspiel zum Thema “Energie und Frieden” zu entwickeln. Schnell einigte man sich auf das Szenario im Kosovo: Ein externer Geldgeber verspricht Geld für die Energieversorgung des Landes. Weiterlesen

September 25, 2013

Dagegen | Dabei – Symposium zu Subtexten in Videospielen

subtexte_videospiele_01Digitale Spiele sind Kulturgut. Diese Feststellung spiegelt wider, dass Videospiele von uns Menschen gestaltet werden und Produkte unserer heutigen Welt sind – sie bilden unsere Gesellschaft ab. Gleichermaßen werden Spiele natürlich nicht nur entwickelt, sondern vor allem gespielt – sie wirken auf unsere Gesellschaft zurück. Diese Tatsache ist für uns keineswegs trivial, sondern eine zentrale Eigenschaft von digitalen Spielen. Weiterlesen

September 24, 2013

Wir gratulieren unserem Beiratsmitglied Dr. Ute Finckh-Krämer herzlich für ihre Einzug in den Bundestag!

Unser Beiratsmitglied Dr. Ute Finckh-Krämer ist am Sonntag über die SPD Landesliste Berlin in den Bundestag eingezogen. Wir gratulieren ihr sehr herzlich und wünschen für die kommenden Herausforderungen viel Glück und Kraft!

Das Team der Stiftung Friedensbildung

Mai 25, 2013

Tagung Friedensbildung im Schloß Rauischholzhausen

IMG_2406Wir freuen uns über die regen Teilnahme von interessierten LehrerInnen und Studierenden an der Tagung Friedensbildung, gestern und heute im Schloß Rauischholzhausen. Weiterlesen

Mai 2, 2013

Bremer Kongress “Quo vadis NATO? – Herausforderungen für Demokratie und Recht” am 26. – 28. April in Bremen

2vonSponeck_04_13Unter dem Thema „Quo vadis NATO? – Herausforderungen für Demokratie und Recht“ fand der Kongress der internationalen Juristenorganisation IALANA (International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms), unterstützt von zahlreichen Organisationen und Einrichtungen, auch vom Bremer Friedensforum, vom 24. bis zum 28. April 2013 in Bremen statt. Schon bei der Eröffnungsveranstaltung im Konsul-Hackfeld-Haus, sprachen bekannte Personen wie die Professoren Andreas Fischer-Lescano, Norman Paech als auch Hans-Christof Graf von Sponeck. Weiterlesen

April 18, 2013

An den Herrn Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin

Veranstaltung mit Bundesverteidigungsminister de Maizière am 10. April

Sehr geehrter Herr Präsident,

wir sprachen nach der gesprengten Veranstaltung mit dem Herrn Minister kurz über eine mögliche Neuauflage der Veranstaltung. Vorab möchte ich mich Ihnen vorstellen: Weiterlesen

April 18, 2013

Vorgaben des Völkerrechts und des deutschen Bundesrechts für den Einsatz von Kampfdrohnen – 15 Thesen

Kampfdrohnen werden von den USA in Afghanistan – dort von der US-Army – und in Pakistan, im Jemen und in Somalia – dort durch den Geheimdienst CIA – eingesetzt.

(2) Für diesen Einsatz gelten die Regeln des Allgemeinen Völkerrechts, und zwar insbesondere das Gewaltverbot des Art. 2 Abs. 4 UN-Charta und die Regeln des Humanitären Kriegsvölkerrechts. Weiterlesen

Februar 11, 2013

Tagung Friedensbildung am 24./25. Mai im Schloß Rauischholzhausen

Friedensbildung in der Schule – Aktuelle Herausforderungen einer Bildung für den Frieden, Tagung am 24./25. Mai 2013 in Schloss Rauischholzhausen

Veranstalter: Netzwerk Friedensbildung Hessen in Verbindung mit der Justus Liebig- Universität Gießen

DOWNLOAD FLYER: 2013-05_Tagung Rauischholzhausen

Programm:
Freitag, 24. Mai

ab 15.30 Uhr: Anreise

16.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde: Dr. Peter Becker, Stiftung Friedensbildung

I. Pädagogische Grundfragen der Friedensbildung
Moderation: Dr. Reinhold Hünlich, Marburg

16.30 Uhr
Was kann Friedenserziehung leisten? Kritische Anmerkungen aus Sicht der politischen Bildung, Prof. Dr. Wolfgang Sander, Universität Gießen

17.15 Uhr
“Nicht den Frieden zu bringen, sondern das Schwert?”
Prof. Dr. Frank Thomas Brinkmann, Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Universität Gießen

18.00 Uhr
“Inwiefern kann ein Masterstudiengang der Friedens- und Konfliktforschung zur Friedensbildung beitragen?” Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Zentrum für Konfliktforschung, Universität Marburg

18.45 Uhr
Friedenspädagogische Praxis muss theoretisch fundiert sein. Zur aktuellen Lage der Wissenschaftsdisziplin Friedenspädagogik im deutschsprachigen Raum, R. Alexander Klug, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Schulpädagogik, Universität Marburg

19.30 Uhr Abendbuffet mit Übergang ins Abend- und Kulturprogramm

Samstag, 25. Mai

II. Erfahrungen und Handlungsperspektiven in friedenpädagogischen Feldern
Moderation: Wolfgang Buff, EKHN

9.15  Uhr
“Bildung für den Frieden – Fragen und Probleme einer Didaktik der Friedenserziehung. Praxis der Friedensbildung in Schulen”
Prof. Dr. Ludwig Duncker, Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Pädagogik des Primar- und Sekundarbereichs, Universität Gießen

10.00 Uhr
“Forschungsstand der Religionspädagogik zur Friedensbildung”
Prof. Dr. Ulrike Baumann, Pädagogisch- Theologisches Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland

10.45 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr
“Präsentation, Erörterung und Weiterentwicklung von Materialien für die Friedensbildung in Schulen”

mit

Dr. Kerstin Zimmer, Zentrum für Konfliktforschung, Universität Marburg,

Sabine Klingelhöfer, Projekt „Friedensbildung, Bundeswehr und Schule“ EAK/ AGDF Bonn,

Jenny Becker, EN-PAZ/ Stiftung Friedensbildung Berlin/ Marburg

12 Uhr : Workshops

1) “Entwicklung von Lernspielen zur Friedenspädagogik”
Karl-Heinz Bittl, Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation

2) “Politische Theaterpädagogik im Kontext von Konflikttransformation und Friedensbildung”
Dominik Werner, Lehrbeauftragter am Fachbereich Erziehungswissenschaften, Universität Marburg

13.00 Uhr Mittagessen

14.00 Fortsetzung Workshops

15.00 Uhr Kaffeepause

15.30 Uhr
“Berichte aus den Workshops mit Themen- und Methodensammlung für die Weiterarbeit”
Moderation: Alexander Klug, Universität Marburg

ca. 16.30 Uhr Schlussworte von Prof. Dr. Duncker und Dr. Peter Becker

An wen wendet sich die Tagung?
An der Friedensbildung interessierte LehrerInnen der Fächer PoWi, Ethik, Religion im Staatlichen und freien Schulsystem, AktivistInnen der Netzwerke Friedensbildung und ProfessorInnen.
Förderer: Stiftung Friedensbildung

Um verbindliche Anmeldung bis 15. April wird gebeten

Kosten:
Übernachtung 36.- €, für Studenten Einzelzimmer 26,40 €, im Doppelzimmer 22.- €
Keine Tagungsgebühr

Organisation:
Netzwerk Friedensbildung Hessen
Zentrum Ökumene EKHN
Praunheimer Landstraße 206, 60488 Frankfurt am Main
Tel. 069 / 976 518-58
Fax 069 / 976 518-59
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April 24, 2012

Deeskalation im Irankonflikt! – ein Appell der Friedensforschung und der Friedensbewegung

Der Konflikt mit Iran spitzt sich gefährlich zu. Das vom Westen beschlossene Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen. Schon einmal verhängten Großbritannien und USA in den 1950er Jahren ein Ölembargo gegen Iran, das zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh führte. Die heute eingeleiteten Öl- und Finanzembargos treffen vor allem die Menschen im Iran. Obendrein liefern sie dem gegenwärtigen Regime die Rechtfertigung, sich mit Hinweis auf die historische Parallele als Opfer westlicher Aggression und als legitime Verteidiger und Beschützer der Unabhängigkeit des Iran, eines für alle Iraner vorrangigen politischen Ziels, darzustellen. Die militaristischen Strömungen in der Islamischen Republik fühlen sich so geradezu legitimiert, mit der Schließung der Straße von Hormuz im Persischen Golf zu drohen. Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren.

Das iranische Volk will – alle Indizien sprechen dafür – weder einen Krieg noch iranische Atombomben. Es wehrt sich allerdings gegen jede militärische Bedrohung von außen. Israels Atomarsenal und die militärische Einkreisung Irans durch die USA, die inzwischen in nahezu allen seinen Nachbarländern Militärbasen errichtet haben, sind wichtige Ursachen für die Rüstungsanstrengungen Irans. Mit der Tolerierung von Israels Atomwaffenarsenal bei gleichzeitiger Bekämpfung des iranischen Atomprogramms tragen USA und EU die Hauptverantwortung dafür, dass kaum ein Oppositionspolitiker im Iran es wagt, die Atompolitik der Islamischen Republik in Frage zu stellen.

Auch in Deutschland und Europa fühlen wir uns mit der zunehmenden Gefahr eines Krieges konfrontiert, der schwerwiegende Folgen für Europa und die Welt haben würde. Wer das Ziel verfolgt, die Islamische Republik durch Intervention von außen zu beseitigen, wird realistische Lösungen für den Atomkonflikt ignorieren. Wir warnen deshalb davor, dass maßgebliche Kräfte in den USA und ihre exiliranischen Mitläufer den Atomkonflikt für einen Regime Change zu instrumentalisieren suchen. Die Behauptung, die Nuklearmacht Iran könne nur durch Krieg verhindert werden, ist irreführend. Wir lehnen sie daher entschieden ab.

Jameh mosque of Yazd - Iran | مسجد جامع - یزد

Wir fordern den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, auf:

Stoppen Sie die Embargos gegen iranisches Öl und die iranische Zentralbank. Verhindern Sie, dass der bevorstehende Präsidentschaftswahlkampf die US-Regierung und Israel in einen Krieg mit unvorhersehbaren Folgen stürzt. Bieten Sie Iran als Gegenleistung für das kontrollierte Beschränken des Nuklearprogramms entsprechend den Bestimmungen des Atomwaffensperrvertrages einen gegenseitigen Nichtangriffspakt, möglichst gemeinsam mit Israel, an.

Von der deutschen Bundeskanzlerin fordern wir:

Schließen Sie jede Beteiligung Deutschlands an einem Krieg gegen Iran öffentlich aus und stoppen Sie die riskante Sanktionseskalation. Unterstützen Sie möglichst zusammen mit anderen europäischen Regierungen die von der UNO beschlossene Konferenz für eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Mittleren und Nahen Osten, die 2012 beginnen soll und die bisher in der Öffentlichkeit ignoriert wird. Dabei verspricht dieses Vorhaben, das durch eine KSZE-ähnliche Konferenz ergänzt werden könnte, eine völlig neue Perspektive des Friedens und der Kooperation für die gesamte Region. Nur eine Politik, die alle Staaten der Region, Israel eingeschlossen, zur atomaren Abrüstung und Enthaltsamkeit verpflichtet, kann das gegenseitige Misstrauen beseitigen und den Feindbildern zwischen den Religionen, Völkern und Staaten sowie dem Wettrüsten und den Diktaturen den Boden entziehen.

Wir bitten die UNO, die geplante Konferenz möglichst bald einzuberufen, selbst wenn sie zunächst von Israel oder Iran boykottiert werden sollte. Auf Dauer wird sich niemand in der Region dieser Perspektive verschließen können, ohne seine Glaubwürdigkeit und Legitimation zu verlieren. Über den aktuellen Atomkonflikt hinaus wüchse mit einer ständigen Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten (KSZMNO) die Hoffnung, dass ein neuer friedenspolitischer Rahmen zur Lösung anderer aktueller Konflikte, insbesondere des Nahostkonflikts, entstehen könnte.

Unterzeichne die Petition ->

April 2, 2012

Flashmob “FREE PUSSY RIOT” vor der Russischen Botschaft Berlins am 1. April

Um fünf Uhr waren wir in der S-Bahn Station, zu viert mit Kleinkind, mit den ganzen Masken, sowie noch bunten Strumpfhosen, Oberteilen, Schals usw. um die Optik aufzupeppen. Außerdem hatten wir E-Gitarre und E-Bass dabei und die Kleine ne “Spielgitarre”.

2 Pappschilder an bunten Besenstielen aufgeklebt mit der Aufschrift “FREE PUSSY RIOT” in bunten Buchstaben, ein Ghettoblaster rundeten unsere Ausstattung ab.

Der nächste kam um viertel nach. Dann erst mal lange keiner und wir dachten schon es kommt gar keiner mehr, trotz 60 TeilnehmerInnen bei Facebook! Aber dann waren wir zum Glück um die 20 und trauten uns die Sache durchzuziehen.

Um zwanzig vor waren wir dann 20 Leute und machten den Flashmob vor der RussischenBotschaft. Wir kopierten ein etwa fünfminütiges Pussy-Riotkonzert.

Leute blieben stehen und machten Fotos, außerdem waren Fotografen und Filmer eingeladen. Wir haben schon Aufmerksamkeit erregt, denke ich:)

Dann gingen wir wieder in die Station zum Umziehen und besprechen, uns alle kennenlernen. Bin zufrieden mit meinem ersten Flashmob! Wir AktivistInnen bleiben in Kontakt und machen die nächsten Wochen noch mal Aktion, is beschlossene Sache. Der Prozess ist ja erst Ende April.

Fragen zu Pussy Riot?

Hier bei der Zeit gibt es noch Info, die Videos gibt’ s bei YouTube.

Auf dem Facebook-Event findet ihr alle Fotos und Videolinks zu heuten Nachmittag.

Fotos: privat, CC