Die Stiftung Friedensbildung versteht sich als Stiftung für die Friedensbildung. Sie arbeitet darauf hin, dem Ziel „Frieden schaffen ohne Waffen“ näher zu kommen. Dafür unterstützt sie Organisationen und Anliegen der Friedensbewegung und insbesondere der zivilen Konfliktbearbeitung und der Friedensbildung.

§ 2

Stiftungszweck

1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigende Zwecke” der Abgabenordnung.

2. Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Völkerverständigung i. S. v. § 52 Abs. 2 Nr. 1 AO durch finanzielle und/oder logistische Förderung der Friedensbewegung, der Prävention von Kriegen und Gewalt-Konflikten, der zivilen Konfliktbearbeitung und nachhaltiger Konfliktlösungen in der Europäischen Union, in ihren Mitgliedsstaaten und weltweit, der Errichtung und Unterhaltung nationaler, europäischer und internationaler Netzwerke zur Förderung dieser Zwecke und von gemeinnützigen Organisationen, die im Rahmen dieser Zwecke arbeiten.

4. Die Stiftung Friedensbildung vergibt im zweijährigen Rhythmus den „Peter-Becker-Preis“ für Arbeiten oder Leistungen, die Friedensarbeit sichtbar machen.

5. Über die Vergabe von Stiftungsmitteln entscheidet der Vorstand, der sich der Hilfe eines Vergabeausschusses bedienen kann.

6. Ein Rechtsanspruch auf die Zuwendung von Stiftungsmittel besteht nicht.

Vollständige Satzung ansehen: Verfassung Stiftung Friedensbildung (PDF)